Heute Morgen habe ich mein Handy angemacht.
Da war eine Anmeldung für mein Retreat im September nächsten Jahres.
Und eine Nachricht aus Portugal.
Eine Frau schrieb mir, wie sehr sie sich von meinem Weg und meinen Beiträgen inspirieren lässt.
Ich habe die Nachricht mehrmals gelesen.
Nicht weil ich sie nicht verstanden habe.
Sondern weil ich kaum glauben konnte, dass sie mich meint.
Dabei war diese Nachricht nicht die einzige.
In den letzten Wochen gab es viele kleine Momente.
Frauen, die wiederkommen.
Liebe Karten.
Berührende Rückmeldungen.
Anmeldungen für meine Räume.
Und trotzdem passiert etwas Merkwürdiges.
Mein Blick bleibt oft an dem hängen, was nicht da ist.
An der Rezension, die nicht geschrieben wurde.
An der Nachricht, die ausblieb.
An der Rückmeldung, die ich mir gewünscht hätte.
Als wäre das Fehlende lauter als das, was längst da ist.
Ich glaube, viele Frauen kennen dieses Gefühl.
Wir sehnen uns danach, gesehen zu werden.
Und wenn wir dann gesehen werden, fällt es uns oft schwer, es wirklich anzunehmen.
Vielleicht, weil wir so lange damit beschäftigt waren, uns anzupassen.
Vielleicht, weil wir gelernt haben, eher auf das zu schauen, was noch besser werden könnte.
Vielleicht, weil es ungewohnt ist, die eigene Wirkung anzuerkennen.
Ich merke das immer wieder.
Nicht nur in meinem Business.
Auch in meinem Leben.
Da sind Momente, die mich berühren.
Momente, die mir zeigen, dass ich etwas verändert habe.
Dass ich losgegangen bin.
Dass mein Weg andere Menschen berührt.
Und trotzdem braucht es manchmal Zeit, bis das wirklich bei mir ankommt.
Vielleicht geht es gar nicht darum, nie wieder zu zweifeln.
Vielleicht geht es darum, die schönen Dinge nicht sofort wegzuerklären.
Eine Frau aus Portugal hat mir geschrieben, dass sie sich von meinem Weg inspirieren lässt.
Heute lasse ich diesen Satz einfach mal stehen.
Ohne Aber.
Ohne Einwand.
Einfach stehen.